1. Juni 2026

Drei Tage, 30 Aufführungen, viele besondere Momente – Theatrum Mundi Stationentheater

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1050-jährigen Jubiläum der Stadt Bruchsal zeigte Theatrum Mundi in sieben Szenen die Erschaffung der Welt – mit einem Augenzwinkern und der Idee, dass Bruchsal dabei stets im Mittelpunkt stand.

Mit acht Sängerinnen und Sängern war der Gospelchor Forst unter der Leitung von Klaus Heinrich Teil des Projekts und setzte in der ersten und letzten Szene besondere musikalische Akzente. Die Aufführung endete mit dem hoffnungsvollen Song „Let us stand hand in hand“. Die Vision einer friedlicheren Welt ohne Streit und durch die Kraft der Liebe unterstrich die zentrale Botschaft des Stücks und wurde vom Publikum mit großem Applaus aufgenommen.

Für den Gospelchor Forst war das Projekt ein besonderes Erlebnis – und ein echter Auftrittsmarathon mit 30 Vorstellungen in drei Tagen. Im Vorfeld stellte sich leise die Frage, ob man dieses Pensum überhaupt durchhalten würde oder ob das am Ende ein Fall von „wir probieren das jetzt einfach mal“ wird. Doch alles lief reibungslos: Die Bühnenwechsel klappten, die Stimmen hielten durch und den tropischen Temperaturen begegneten alle mit Sonnenbrille, Hut, Sonnencreme und viel Wasser. Zum Glück spielte auch der Himmel mit: Der einzige Regenschauer fiel am Sonntag pünktlich in die Mittagspause.

Die kleine, mutige und tapfere Gruppe des Gospelchor Forst kehrt stolz von Theatrum Mundi zurück. Das gelungene Gemeinschaftsprojekt hat Kultur, Geschichte und generationsübergreifende Zusammenarbeit auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden. Es war organisatorisch und stimmlich anspruchsvoll und insgesamt bemerkenswert gut überlebbar. Zurück bleiben viele besondere Erinnerungen und die Freude über ein außergewöhnliches gemeinsames Erlebnis.

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